EmK Crottendorf

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Unser Neuer - Gemeindepädagoge David Melle

Zur Vorstellung haben wir ein Interview mit David geführt.

Lieber David,

du bist nun seit reichlich einem Monat in Crottendorf und auf unserem Gemeindebezirk.

 ·         Kannst du uns etwas über dich erzählen?

Natürlich gern, also mein Name ist David, ich bin 26 Jahre alt und habe in Moritzburg Religionspädagogik mit Sozialarbeiterischem Profil studiert. Ich würde mich als kreativen Mensch bezeichnen, der gern neue Dinge ausprobiert, die ich auch in meine Arbeit einfließen lasse. Außerdem bin ich ein totaler Familienmensch, der eine tolle Familie hat und sich perspektivisch auch eine eigene Familie wünscht. Ich mag weiterhin gute Filme, leckeres Essen, interessante Bücher und gutes Wetter. Außerdem interessiere ich mich für Zaubertricks, Philosophie, Volleyball, Zeichnen und Fotografie. In meinen jüngeren Jahren bin ich auch öfter mal zum Klettern gegangen und war viel outdoormäßig unterwegs, aber dazu finde ich immer seltener die Zeit.

·         Crottendorf ist deine erste Dienstzuweisung?

Ja, ich komme ja erst frisch von der Hochschule und sammle nun fleißig praktische Erfahrungen im Feld der Gemeindepädagogik. Davor habe ich eine Ausbildung zum Steinmetz/ Steinbilddauer gemacht und freue mich nun statt toter Materie lebendiges Gemeindeleben mitzuformen. (hoffentlich erstmal ohne zu viel Staub aufzuwirbeln)

 ·         Was fiel dir als erstes ein, als du Crottendorf gehört hast?

 In Moritzburg gab es immer viele Debatten darüber, welche Räucherkerzen denn nun die richtigen seien. Da gab es immer zwei Lager, die einen schworen auf die Crottendorfer, die anderen auf die Neudorfer. Und nun wohne ich in Crottendorf und habe Angst zu Weihnachten die falschen Räucherkerzen zu kaufen. Aber ich glaube solange ich nicht die von Knoxx kaufe sind alle zufrieden :D

 ·         Warst du vorher schon mal in Crottendorf?

Möglicherweise vor vielen Jahren einmal zu einem Jugendtreffen (sicher bin ich mir aber nicht)

·         Wo werden deine besonderen Akzente bei der Arbeit auf unserem Gemeindebezirk liegen?

In meiner Heimatgemeinde musste ich erleben, wie unser Jugendkreis, welcher mir sehr am Herzen lag nach und nach zerfallen ist. Ich beobachte, dass unsere Kirche schrumpft und dass man sich darauf einstellt. Und ich beobachte, dass Glaube und Religion immer mehr zu einem alltäglichen Gewohnheitstrott verkommen die mit dem Begriff Spaß in keinem Zusammenhang stehen. Mein Wunsch ist es den Glauben für Kinder und Jugendliche wieder interessant zu machen. Ich wünsche mir, dass unsre Kirche wieder wächst und das fängt bei den Kindern an, denn sie sind die Gemeinde von Morgen. Deshalb möchte ich von Anfang an eine gute Beziehung zu den Kindern aufbauen, ich möchte nicht der Lehrer sein der ihnen erzählt, wie glauben funktioniert, sondern ich möchte mit ihnen auf Augenhöhe sein und mit ihnen glauben leben, gestalten und hinterfragen.
Die Kinder im KU sind der Jugendkreis von Morgen und so ein Kreis lebt durch gute Beziehungen der Mitglieder untereinander. Die banalste aber auch wichtigste Bedingung ist, dass sich die Teilnehmer kennen und das mehr als flüchtig, denn nur wo man sich kennt und akzeptiert, fühlt man sich wohl. Deshalb ist mir ein weiteres Anliegen die verschiedenen Altersstufen und Klassen des kirchlichen Unterrichtes bereits früh untereinander und vor allem auch mit dem Jugendkreis bekannt zu machen und zu vernetzen. Das kann über gemeinsame Projekte wie z.B. ein gemeinsames Krippenspiel (Jung und Alt zusammen) oder auch kleinere Erlebnisse z.B. ein gemeinsames Fußballspiel geschehen. Wichtig ist nur, dass man etwas zusammen tut, denn das verbindet und Verbindungen halten die Gemeinde zusammen.

Meine Akzente liegen also auf:

- Beziehungsarbeit
- Vernetzungsarbeit
- Und darin Begeisterung für den Glauben zu wecken

 ·         Können wir eventuell auch in einem der Chöre auf dich zählen? Spielst du ein Instrument?

Ich habe in Moritzburg viele Semester lang im Chor gesungen und kann mir vorstellen auch im Chor in der Gemeinde mitzusingen.
Was Instrumente angeht, so spiele ich ein wenig Gitarre, das aber eher schlecht als recht. Theophil ist bis jetzt noch immer geflüchtet J

·         Was wünschst du dir für den Gemeindebezirk und für dich?

Ich wünsche mir, eine gute Zusammenarbeit, viel Spaß an den Dingen die wir gemeinsam tun und das wir das Wesentliche nicht aus den Augen verlieren. Ich wünsche mir im Glauben zu wachsen durch und mit der Gemeinde und ich wünsche mir, dass ich mir eines Tages alle Namen merken kann ;)

Vielen Dank für das Gespräch, viel Freude und gute Erfahrungen auf unserem Gemeindebezirk! Wir freuen uns auf dich!